Aufnehmen des Werkstücknullpunktes

Es wird manuell der Kantentaster aus dem Werkzeugmagazin aufgerufen, dabei ist zu beachten, dass die Drehzahl der Spindel nicht höher wie 500 Umdrehungen/Minute eingestellt ist. Man schaltet auf das Elektronische Handrad um und wählt die Achse an mit der man verfahren will. So positioniert man den Kantentaster vor das Werkstück in der Achse in der der Nullpunkt aufgenommen werden soll.

Nun verfährt man vorsichtig an das Werkstück bis der Kantentaster erst rund läuft und dann auslenkt. Dann wird für die Achse der Bezugspunkt gesetzt. Dieser Vorgang wir für die X- und Y-Achse  mit dem Kantentaster gemacht.

Für den Bezugspunkt in der Z Achse wird ein Werkzeug aufgerufen, z.B. der Anbohrer, und mit dem Werkzeug auf die Oberseite des Werkstückes angefahren. Das kann mit einem Papier das leicht bewegt wird gemacht werden. Es wird die Z Achse in Richtung Werkstück bewegt bis das Papier geklemmt wird. Nun wird auch der Bezugspunkt in Z gesetzt.

Es werden jetzt die Werte der Bezugspunkte noch in den Nullpunktspeicher eingefügt. Dabei ist es wichtig, dass die Nullpunkttabelle die gleiche ist wie die, die vom Programm aufgerufen wird.

 

Es gibt sehr viele Varianten von mechanischen Kantentastern. Darüber hinaus gibt es auch noch eine Vielfalt an elektronischen Kantentastern, die eine hohe Messgenauigkeit haben.