Schlanke Produktion

Der Begriff “Schlanke Produktion (Lean Production)” geht auf eine Studie von Womack, Jones & Roos des Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus den achtziger Jahren zurück, in der die Produktion beim japanischen Automobilhersteller Toyota untersucht worden war und man feststellte, dass Toyota sehr effizient produzierte. Als Ergebnis dieser Studien wurde das erstaunlich nahe liegende allgemeine Ziel abgeleitet, Verschwendung auf allen Ebenen zu vermeiden, was man andersherum auch als Optimierung aller Ebenen bezeichnen könnte – Überall schlanker werden.

  • flache Hierarchien, das heißt weniger Abstimmungsbedarf und weniger Führungskräfte
  • mehr Verantwortung und Kompetenz an der Basis, das heißt Entscheidungen möglichst sofort und selber treffen
  • Konzentration auf das Wesentliche, das heißt weniger Arbeit mit Dingen, die nicht zum Hauptgeschäft gehören und damit reduzierte Verschwendung von Arbeitszeit,
  • verbesserte Kommunikation unternehmensintern und mit Kunden sowie mit Lieferanten, das heißt Dinge nicht mehrfach machen und nicht nachjustieren müssen
  • Kundenorientierung aller Produktionsprozesse, das heißt Dinge so machen, dass Kunden nichts nachfordern und gerne wiederkommen
  • Zulieferungen zu Produktionsstätten flächendeckend durch das „Pull-Prinzip“ steuern, das heißt überall Lagerbestände reduzieren und gerade rechtzeitig die Lager mit kleinen Mengen nach Aufforderung auffüllen, so dass die Produktion nicht unterbrochen wird 

Zusammengefasst versteht man unter “schlanker Produktion” (Lean Production) systematisch daran zu arbeiten, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel zu produzieren und dennoch alle Kunden rechtzeitig mit den gewünschten Produkten zu beliefern.

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